Apfel-Vanille Marmelade

Hallo Ihr Lieben,

letztes Wochenende war ich mit meinem Vater bei uns im Wald Äpfel pflücken. Dort gibt es einen wunderschönen alten Bauernhof, der leider seit Jahren unbewohnt ist und so langsam aber sicher in sich zusammenfällt. Ich war dort als Kind schon sehr gerne, da ich diesen Hof immer sehr schön fand. Auf den kleinen Wiesen und Hängen konnte man im Winter immer wunderbar Schlittenfahren und im Sommer Äpfel und Zwetschgen vom Baum pflücken. 

Ab und zu muss ich da immer mal nach dem rechten sehen. So war es eben auch letzte Woche. Der Hof ist denke ich nicht mehr zu retten, aber die Bäume tragen immer noch Früchte und so pflückten wir jede Menge Äpfel. Mit 6 kg kam ich dann nach Hause und machte diese leckere Apfel-Vanille Marmelade. Ich mag Äpfel nämlich gar nicht so gern roh, aber umso lieber gekocht oder gebacken. Die Marmelade eignet sich übrigens super als Weihnachtsgeschenk (wenn sie nicht schon vorher verputzt wird) und schmeckt sehr gut zu Apfelpfannkuchen.



 Zutaten: (für 5 Gläser à 250ml) 

100g gehackte Mandeln
500g Äpfel
Saft einer halben Zitrone
400ml Orangensaft
100g Sultaninen
500g Gelierzucker 1:1
2 Vanilleschoten



 Zubereitung: 


Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten und beiseite stellen. Die Äpfel schälen und in ganz kleine Würfelchen schneiden und den Zitronensaft zugeben. Orangensaft, Apfelwürfel, Sultaninen und Gelierzucker aufkochen und weitere 5 – 10 Minuten zugedeckt köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Vanilleschoten aufschneiden und das Mark herauskratzen. Vanilleschoten, Mark und die Mandeln kurz mitkochen. Die Vanilleschoten herausfischen und halbieren.
Die heiße Konfitüre nun in die sterilisierten Einmachgläser füllen und in jedes Glas eine halbe Vanilleschote zugeben. Die Gläser nun auf den Kopf stellen, mit einem Handtuch abdecken und abkühlen lassen.


Dieser nette Herr ist mir übrigens noch beim Äpfel pflücken begegnet 🙂

Viel Spaß beim Marmelade kochen,

Jill

Kürbis Risotto

Hallo Ihr Lieben,

bei wem das schmuddelige Herbstwetter noch nicht angekommen ist, der merkt den Herbst spätestens in der Gemüseabteilung im Supermarkt. Überall stehen sie, die Kürbisse, bei uns im Markt gibt es dieses Jahr viel mehr Varianten als in den letzten Jahren. Das finde ich natürlich super 🙂

Da ich damit aber gar nicht gerechnet hatte, habe ich mir zu Hause vorgenommen für ein ganz einfaches Hokkaido Rezept einzukaufen und habe mich für dieses Kürbisrisotto entschieden.


 Ihr braucht: 

450g Hokkaido in halbierte Würfel geschnitten
375g Risotto Reis
400ml Weißwein
800ml Gemüsebrühe
Parmesan am Stück
Pfeffer, Salz
3EL Creme Fraiche
3EL Olivenöl
3EL Butter
3 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
1 große Schalotte, gewürfelt
2 Knoblauchzehen, gewürfelt
Kresse zum Garnieren


Öl und Butter in einem großen Topf zerlassen. Schalotten und Knoblauch darin andünsten und danach den Kürbis hinzugeben und 2 Minuten mit dünsten.
Nun den Reis hinzufügen und mit etwas Wein ablöschen. Immer wenn das Risotto zu trocken wird etwas Brühe und Wein nachgießen. Wichtig ist, dass ihr kontinuierlich rührt, sodass das Risotto nicht anbrennen kann. Parmesan reiben – ich nehme hier immer richtig viel, aber macht das ganz nach Belieben, und unter das Risotto rühren. Wenn der Reis durch ist (da dauert um die 20 Minuten), die Crème Fraîche und die Frühlingszwiebeln unterheben.
Das Risotto jetzt noch mit Pfeffer und Salz abschmecken und mit Kresse garniert servieren.




Jill

Apfelkuchenliebe – Schokoladiger Apfelkuchen Traum

Heute mache ich endlich mal wieder an einem Let’s cook together von Ina mit. Apfelkuchenliebe ist das Thema und mir graute es ein wenig. Wenn ich eines nicht so gerne mag, dann ist es Obstkuchen. Aber dieser würzige Apfelkuchen hier ist wirklich ein Träumchen! 

 Zutaten: 

200g Zartbitterschoki
4 kleine Äpfel (ich habe 2 rote und 2 grüne genommen)
2 EL Zitronensaft
ein walnussgroßes Stück Ingwer
250g weiche Butter
1 Prise Salz
250g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
4 Eier
250g Mehl
2 TL Backpulver
2 EL Backkakao
100g Schlagsahne
Zimt
geriebene Muskatnuss
Apfel- oder Aprikosenmarmelade

Springform Ø26cm, gefettet

 Zubereitung: 

Die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen und vom Herd nehmen. In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, das Gehäuse entfernen, vierteln und der Länge nach einritzen. Die Viertel im Zitronensaft tränken, damit sie nicht braun werden. Den Ingwer schälen und durch eine Knoblauchpresse drücken.

Butter, Salz, Zucker und Vanillinzucker in einer Schüssel mit der Mixer schlagen bis die Masse schön cremig ist. Nun die Eier nach und nach dazugeben. Mehl, Backkakao und Backpulver vermengen und abwechselnd mit der Sahne zum Teig geben. Nun den Rest, also die flüssige Schokolade, Ingwer, Muskat und 1-2 TL Zimt hinzugeben. 

Den Teig in die gefettete Backform füllen und die Apfelviertel, mit den Ritzen nach oben, auf dem Kuchen drapieren. Dann bei 175°C Ober- und Unterhitze ca. 1 Stunde backen. Macht auf jeden Fall die Stäbchenprobe, bei mir war der Kuchen recht lange im Ofen.

Ist der Kuchen fertig, erhitzt ein wenig Marmelade und bepinselt die Apfelviertel damit.

So und jetzt bin ich gespannt auf die anderen Rezepte, die bei Ina zusammengetragen werden 🙂

Jill