{Traveling} New York – Top of the Rock und meine Erfahrung mit Airbnb

Hallo ihr Lieben,


heute möchte ich euch von unserer Unterkunft in New York berichten, denn wir haben uns das erste mal in eine Privatunterkunft eingebucht. Dies soll jetzt kein Werbepost für Airbnb sein, aber ich wollte euch kurz berichten, wie das funktioniert. Airbnb ist eine Plattform auf der Privatleute ihre Wohnungen an Reisende vermieten (ähnlich wie Couchsurfing). Man kann dort entweder ganze Unterkünfte mieten oder ein Zimmer bei den Vermietern und sich die Unterkunft mit den Vermietern teilen.

Mein Freund und ich wollten das schon lange Mal ausprobieren und New York erschien uns als die perfekte Gelegenheit dazu, da Hotels in einer guten Lagen meist sehr teuer sind. Also haben wir uns durch die Plattform geklickt, Bewertungen studiert und Steckbriefe der Vermieter gelesen. Schnell hatten wir eine tolle Unterkunft gefunden, ein Pärchen, Ende dreißig mit einer Wohnung direkt am Central Park in der 5th Avenue. Wir haben eine Anfrage geschickt, unseren eigenen Steckbrief erstellt und ein Foto von uns hochgeladen. Einen Tag später hatten wir die Antwort, dass wir kommen dürfen. Wir haben ein bisschen hin und hergeschrieben und die Vermieter haben immer sehr schnell und positiv auf unsere Fragen reagiert. Ein toller erster Eindruck.

Natürlich kommen einem die Gedanken, wie man wohl vor Ort mit den Gastgebern zurechtkommt und ob man sich wohl fühlen wird und sich  frei bewegen kann – oder, ob man sich wie ein Gast fühlt. Ich muss sagen, ich war wirklich positiv überrascht, denn ich habe mich fast wie zu Hause gefühlt. Wir hatten ein eigenes Zimmer, ein kleines Bad und sogar ein Fach im Kühlschrank.

Bei unserer Ankunft wurden wir sehr herzlich empfangen, unsere Gastgeber haben uns erstmal durch die Wohnung geführt und uns alles gezeigt. Sie haben uns wahnsinnig viele Tipps gegeben und morgens beim Kaffee mit uns unsere Tagestouren geplant. So haben wir tolle Restaurants kennen lernen können und viele Dinge gemacht, die nicht ganz so tourimäßig waren – natürlich haben wir uns die Touristenmagneten auch nicht entgehen lassen aber es waren immer kleine Ausflüge in die Welt eines New Yorkers dabei. 

Unsere Unterkunft war sehr gut gelegen. Wir waren zwar sehr weit nördlich von Manhattan, kurz vor der Grenze zu Harlem, aber wir hatten es keine 10 Minuten zur U-Bahnstation und kamen schnell überall hin. Natürlich ist man in der Nähe des Times Squares schneller an den meisten Sehenswürdigkeiten, dafür muss man aber bedenken, dass man dort immer Trubel vor der Haustür hat.

Mir hat der Aufenthalt wirklich sehr gefallen und wir werden uns bei der nächsten Städtereise wahrscheinlich wieder für eine Privatunterkunft entscheiden. Man kann zwar nicht damit rechnen immer so engagierte Gastgeber zu haben, aber ich denke, die meisten Leute die ihre Privatunterkunft zur Verfügung stellen machen das nicht nur des Geldes wegen, sondern auch, weil sie Spaß an der Sache haben.

Da ich aus Privatsphäregründen keine Fotos der Wohnung gemacht habe, möchte ich euch jetzt noch mit auf die Aussichtsplattform des Rockefeller Centers nehmen. Der Ausblick vom Top of the Rock ist wirklich atemberaubend, da man bis zur südlichsten Spitze Manhattans, bis zur Freiheitsstatue blicken kann. 


Ich hoffe ich konnte mit diesem Post noch ein bisschen Fernweh aus euch herauskitzeln und vielleicht habt ihr ja auch schon eine Privatunterkunft gemietet und darüber berichtet. Falls ihr noch ein bisschen mehr über unseren New York Urlaub wissen wollt, inklusive der Tipps unserer Vermieter, dann klickt doch mal hier.

Bis bald,

eure Jill 

{Traveling} New York – Brooklyn

Howdy Freunde!

In New York hat es mir ein Stadtteil besonders angetan: Brooklyn, genauer gesagt Williamsburg. Ich bin mir sicher viele denken sofort an Gossip Girl. Williamsburg ist nämlich das Viertel in dem die „arme“ Vanessa wohnt. Es ist hip, nicht so überlaufen und alles ist ’ne Nummer kleiner als in Manhattan. Es gibt tolle Cafés, kleine Läden, in denen aufstrebende New Yorker Designer ihre eigenen Kollektionen verkaufen und einen wahnsinnig genialen Whole Foods Supermarket.

Wir wären ja auch gerne noch über die Brooklyn Bridge spaziert, aber das hat zeitlich überhaupt nicht in unseren Zeitplan gepasst. Steht aber auf jeden Fall auf unserer To-do-List für den nächsten New York Urlaub 🙂


Wir hatten definitiv unser bestes Frühstück im Sweet Chick in der Bedford Avenue. Ich hatte dort die beste Waffel meines Lebens. Eine Granola Waffel mit einem Haufen Früchten. In dem Teig war jede Menge Müsli mit Trockenfrüchten, das hat der Waffel den letzten Schliff verpasst. Ich werde auf jeden Fall versuchen diese Waffel nachzumachen, das Rezept gibt es dann hier 😉 


Ganz in der Nähe vom Sweet Chick ist auch der Whole Foods Supermarket – wenn ihr gerne in ausländische Lebensmittelgeschäfte geht müsst ihr dahin. Die Auswahl an frischen Lebensmitteln ist riesig und es gibt dort einfach alles. Ich war so verzaubert, dass ich ganz vergessen habe dort Fotos zu machen…

Und wenn ihr schon mal in der Bedford Avenue seid, dann solltet ihr auch direkt mal zur Brooklyn Brewery marschieren. Am Wochenende gibt es hier kostenlose Brauerei Besichtigungen und mit diesem Lager werdet ihr garantiert in jeder New Yorker Bar konfrontiert. Es schmeckt aber auch echt lecker.

Schräg gegenüber von der Brooklyn Brewery befindet sich das Output, eine Rooftop Bar in der wir einen Abend feiern waren. Der Ausblick ist ein Traum, denn man kann über ganz Manhattan schauen. Es war so wunderschön, den Sonnenuntergang von dort anzuschauen und später die Stadt im Dunkeln leuchten zu sehen. 

Außerdem waren wir in DUMBO (Down under Brooklyn Bridge) im Brooklyn Bridge Park. Von dort aus hat man eine wunderschöne Sicht auf Manhattan und kann die Promenade zwischen Brooklyn Bridge und Manhattan Bridge entlang schlendern. 


Ich finde hier kommt einem vieles bekannt vor, weil hier unzählige Filme gedreht wurden und irgendwie fühlt man sich  mittendrin. Ich fand den Park super, um etwas abzuschalten und die ganzen Eindrücke dieser faszinierenden, riesigen Stadt auf mich wirken zu lassen. 

Für Brooklyn sollte man sich unbedingt einen Tag Zeit nehmen und diesen ruhigeren Stadtteil von New York genießen. 

Weitere New York Posts findet ihr hier.

xoxo Jill

{Traveling} New York – The High Line

Hallo Ihr Lieben,


wer mir noch bei Instagram folgt, der weiß, dass ich nicht ganz von der Bildfläche verschwunden bin. Im letzten halben Jahr fehlte mir einfach die Lust und die Ideen um Bloggen, jetzt bin ich aber wieder zurück mit ganz viel Motivation und einem Haufen Ideen. 

Anfang September war ich mit meinem Freund eine Woche in New York. Dort haben wir uns wirklich die Füße wund gelaufen, weil es einfach so wahnsinnig viel zu sehen gibt. Außerdem haben wir uns die Bäuche vollgeschlagen und ordentlich geshoppt. Es war wirklich eine richtig schöne, unvergessliche Woche.
Die High Line in New York ist ein Park, der auf einer alten Bahntrasse angelegt wurde. Der Park ist etwas über 2km lang und eignet sich super für einen Spaziergang mit schönen Ausblicken. Die Trasse führt von der Gansevoort Street im Meatpacking District zur West 34th Street zwischen 10th und 12th Avenue. Früher wurden über diese Trasse Lebensmittel zu den Fabriken im Meatpacking District geliefert. In den 2000ern wurde die Trasse dann zu einem Park ausgebaut.


Was mir besonders gut an der High Line gefällt ist natürlich das viele Grün und der Kontrast von alten Backsteinbauten und modernen Glasfassaden. Kaffee und sämtliche andere Getränke und Souvenirs bekommt man dort natürlich auch, aber in Maßen. 


Unterwegs befinden sich auch ein paar Wiesen, auf denen man etwas chillen und den Ausblick genießen kann. Ich kann mich ja grundsätzlich nicht an dieser Stadt satt sehen 🙂
Da seht Ihr auch mal den Christian und nochmals diesen schönen Kontrast zwischen alt und neu. 


Was mir besonders gut gefallen hat waren die Wasserbecken am südlichen Ende der High Line. Der Boden war dort mit Steinchen gepflastert und man konnte sich eine gratis Fußmassage abholen – das war echt göttlich, denn wir sind jeden Tag um die 15 bis 20 Kilometer gelaufen.

Ich mache es mir jetzt noch mit einem Käffchen auf der Couch gemütlich und genieße das graue Regenwetter, wobei ich hoffe, dass ich gleich noch ein paar Schritte vor die Tür setzen kann.

Jill