Ein bisschen Alltagsleben und eine kurze Buchvorstellung

Hallo Ihr Lieben,

in der letzten Woche war bei mir Koch- und Backtechnisch nicht viel los. Bei der Hitze reicht mir aber auch meistens ein Salat und eine Grillwurst. Und natürlich viel Eis.

Trotzdem habe ich es zwei Mal zum Sport geschafft, Fitnessstudio und eine 5km Runde joggen – und dann habe ich mir auch direkt eine dicke Erkältung eingefangen. Unglaublich bei den Temperaturen.

Abends bin ich dann meinem Buch verfallen. Wer die After-Reihe noch nicht angefangen hat, sollte jetzt sofort damit loslegen. Wirklich fesselnd! Ich konnte es nach dem dritten Teil nicht abwarten weiter zu lesen und habe mir Teil vier direkt auf Englisch bestellt. Beginnen solltet Ihr übrigens mit After Passion 😉

Die Reihe handelt von Tessa, einem lieben Mädchen, das an der Washington University ihr Studium beginnt. Bisher hatte sie so ziemlich jede Minute ihres Lebens durchgeplant. Sie ist sehr zielstrebig und hat seit Jahren ihren Freund Noah. Als sie auf die Uni wechselt, bekommt sie im Studentenwohnheim ein Zimmer zugewiesen, dass sie sich mit einer Punkerin teilen muss. Durch ihre Mitbewohnerin trifft sie auf Hardin, ein scheinbar immer schlecht gelaunter Macho, von Kopf bis Fuß tätowiert und gepierct. Doch Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an und diese Buchreihe entwickelt sich zu einer tollen Liebesgeschichte.

Hardin hatte eine schwierige, von Gewalt geprägte Kindheit und ist daher sehr kalt und hart. Es ist wirklich interessant seine Wandlung und die Rückschritte zu erfahren. Es wird garantiert nie langweilig!


Dann habe ich natürlich diese Woche auch die Deli bekommen. Eine meiner liebsten Inspirationsquellen. Da habe ich mir auch schon ein tolles Rezept zum Nachkochen rausgepickt. Nächste Woche muss es ja auch mal wieder einen Foodbeitrag von mir geben 😉

Ansonsten haben mich die Sims mal wieder in ihren Bann gezogen. Da habe ich immer so meine Phasen und ich spiele es grundsätzlich, wenn ich krank bin. Wer einen Originaccount hat und Sims 4 spielt, kann mir gerne seinen Namen in den Kommentar schreiben, dann kann ich Euch adden.

Und vielleicht habt Ihr bei Instagram oder Twitter auch schon gesehen, dass ich beim Lichterfest im Westfalenpark in Dortmund war? Das war wirklich traumhaft schön. Einmal im Jahr werden dort um die 60 000 Lichter angezündet, auf den Wiesen stehen Teelichte, die man anzünden und in einer gewünschten Form aufstellen kann und es gibt ein großes Feuerwerk. Im ganzen Park stehen Lautsprecher und untermalen die Stimmung. Auf Insta habe ich dazu ein kurzes Video gepostet. An verschiedenen Stellen stehen auch beleuchtete Skulpturen und an einem kleinen Teich hat ein Pianist gespielt. Außerdem gibt es dort eine kleine Seilbahn, mit der wir auch gefahren sind. Von oben wirkt das alles noch viel toller 🙂




Ich wünsche Euch einen tollen Start in die neue Woche, ich werde mich die Tage auch auf jeden Fall mal wieder in der Küche blicken lassen und etwas leckeres zaubern 🙂 

Jill

{Buch} Mein zauberhaftes Café – Jana Seidel

Ihr kennt sicher das Phänomen beim Bücher durchstöbern. Man geht durch die Regale und hält erstmal Ausschau nach den Covern, und dann ist da eines, das einem so richtig ins Auge sticht und man will es sofort haben. Wenn einem dann noch der Klappentext zusagt, dann ist das Eis ganz schnell gebrochen und das Buch darf bei uns zu Hause einziehen. Bei diesem war es ähnlich, jedoch hatte mich der Klappentext zunächst nicht ganz überzeugt…


Inhalt:

Alexandra ist eine junge Frau, die ihr Leben mit Hilfe von To-do Listen komplett durchplant und komplett bezieht auch die Mahlzeiten und die tägliche Zahnpflege mit ein! Sie führt ein sehr bodenständiges Leben mit ihrem langjährigen Freund und einem guten Job in einer Steuerkanzlei. Doch schon bald fällt ihre Welt wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Sie verliert ihren Job, erwischt ihren Freund in Flagranti mit einer anderen und hat zu guter Letzt keine Bleibe mehr.
An dieser Situation geben ihre Eltern auch noch ihr die Schuld, sodass sie zu einer Freundin zieht. Da aber auch dies keine Dauerlösung ist, ist Alexandra erfolglos auf der Suche nach einem neuen Job und einer neuen Wohnung. Gar nicht so leicht in einer Stadt wie Hamburg.
Kurz nach ihrem 30. Geburtstag bekommt Alexandra überraschend die Nachricht, dass ihre Tante Effie im Harz verstorben sei, zu der sie seit vielen Jahren kein Kontakt hatte. Wie das Schicksal es will, landet Alexandra kurze Zeit später mit all ihren Klamotten im Harz und übernimmt das hübsche Café ihrer Tante – ohne auch nur die geringste Ahnung vom Backen zu haben. Doch ihre Tante hat noch einige Dinge auf der Erde zu erledigen und steht Alexandra als Geist mit Rat und Tat beiseite. Gemeinsam haben Sie die Ziele auf Effies Liste zu erledigen und Alexandra findet gefallen an ihrem neuen Leben…
Fazit:

Die Geschichte hat mich sehr gefesselt, sodass ich das Buch innerhalb weniger Tage durch hatte und wirklich traurig war, als es vorbei war. Es ist ein toller Sommerroman, der Lust auf Backen, vor allem auf Macarons und ein eigenes Café macht – meiner Meinung nach mit genau der richtigen Prise Kitsch. Ich kann es also wirklich nur wärmstens empfehlen!

Bis bald


Eine Handvoll Worte – Jojo Moyes

Hallo ihr Lieben,

ich habe endlich meinen Laptop wieder und werde mich in den nächsten Tagen über meine Fotos hermachen. In den letzten beiden Wochen konnte ich einige Dinge vorbereiten, ich habe ein wenig gekocht, fotografiert und sogar gehäkelt!

Aber nun möchte ich euch ein paar Zeilen über ein Buch schreiben, das ich ausgelesen habe. ‚Eine Handvoll Worte‘ ist nach Moyes Erfolg mit ‚Ein ganzes halbes Jahr‘ erschienen. Wer auch das erste Buch gelesen hat ist zunächst von ihrem zweiten enttäuscht, da man sich mehr in Richtung des ersten Buches verspricht aber es kann mithalten – versprochen!



‚Eine Handvoll Worte‘ ist völlig unabhängig vom davor erschienenen Buch. Es geht um eine Journalistin – Ellie Haworth, die im Archiv ihrer Zeitung wunderschöne Liebesbriefe findet und auf der Suche nach den Verfassern ist. Es sind Briefe aus den 1960er Jahren, zwischen der jungen, verheirateten Jennifer Stirling und ihrem Liebhaber Anthony O’Hare einem Krisenreporter, der regelmäßig in Kriegsgebiete, wie dem Kongo reist um so vor seinem ungeregelten Londoner Alltag zu entfliehen. Die Geschichte ist wunderbar lebhaft erzählt und die Perspektiven wechseln ständig zwischen Heute und Damals, zugegeben ist es anfangs etwas verwirrend, aber man steigt schnell durch und das Buch reißt einen nach spätestens 100 Seiten in seinen Bann. 

Das junge Liebesglück wird durch einen Autounfall der jungen Jennifer überschattet, die sich zunächst nicht mehr an ihre Affäre mit Anthony und auch nicht an ihren Ehemann erinnern kann. Sie beginnt sich mit der Situation zu arrangieren und spielt die gute Ehefrau doch tief in ihrem Inneren merkt sie, dass da irgendwo mehr ist. Bald findet sie die Briefe, versteckt in ihrem Haus und die Geschichte nimmt ihren Lauf…

Eine wirklich wunderschöne, herzerwärmende Geschichte, die durchaus das Zeug hat einen zu berühren. 

xxx
Jill